Was ich gestern alles noch nicht gewusst hatte.
Das war vor meinem Besuch beim Akupunkteur. Ich erzähle es Ihnen frisch aus meiner Erinnerung.
In der Traditionell chinesischen Medizin hat ein Therapeut mehr als ein Dutzend Möglichkeiten, den Puls zu fühlen, um eine Diagnose stellen zu können.
Er misst dabei mit einer sanften Berührung oder mit einem leichten bis festen Druck auf den Pulstastpunkt. Dabei legt er seinen Zeigefinger, den Mittelfinger und Ringfinger auf die Handwurzelfalte nebeneinander auf die Arterie.
Das kann an der linken oder rechten Hand sein, je nachdem, welches Organ er prüfen möchte.
Er kann so einen leeren Puls von einem hohlen, einem sanften oder einem schwachen Puls unterscheiden. Ebenso einen vollen Puls von einem langen, kurzen, schnellem oder klopfendem Puls.
Unregelmässigkeiten und Veränderungen sowie Qualität und Intensität des Pulses, geben ihm Aufschluss über den Zustand der Organe und des Yin/Yang -Verhältnisses.
Ganz ohne Strom. Die Wärme ging von seiner Hand aus und wurde von seiner ruhigen Stimme verstärkt, als er mir diese kleine Lektion erteilte und wirkte dabei wie ein natürliches Heilmittel.

