" /> Simply-Ideas. Aus New York City, Texte, Geschichten, Erlebnisse, Fotos, Fantasien und anderes: November 2008 Archives

« October 2008 | Main | December 2008 »

Schweizer Blödsinn

Es rast ein Fisch durch's Glarnerland
mit einem Schüblig in der Hand,
verfolgt von einem Gnu im Polizei-Kanu.

Irgendwo an dieser Raserstrecke
lauert eine Weinberg-Schnecke.

Warum?

Das weiss nur einer,
es ist des Königs Wasser-Eimer.

Darin lebt, Tag für Tag, ein Fisch
der nicht schwimmen mag.

Er träumt viel lieber vom Glarnerland
und seinem Schüblig in der Hand. . .

Im Schloss
Die Königin erwacht
"Mein Gott, tut mir der Kopf weh."

Sie greift sich an die Stirn,

"Ich dumme Kuh, sagt sie, was sonst
niemand zu ihr sagen darf,
"ich habe noch die Krone auf."

Buckingham Palace

Elisabeth sitzt im Lesezimmer.
Sie schaut zum Fenster hinaus.

Im Garten läuft Karl seinem Pferd hinterher.

Er stolpert. Er fällt. Ein Pferdeapfel fängt ihn auf.

"Shit" flucht er".
Beim aufstehen sieht er die Mutter am Fenster.
"Dumme Gans", geht ihm dieser Satz Messerscharf
durch den Kopf ".

"Armer Kerl", formen ihre übriggebliebenen
Hirnzellen diesen Gedanken, "so einer
fällt ja vom Trohn?".

Gospel Song

Der klapprige und zerbeulte Ospel Ascona hält brüsk an. Es ist Mitternacht. Der Regen peitscht auf den Asphalt. Der Himmel ist bewölkt und hilft der Nacht im Dunkel zu bleiben.

An der Ecke der 116ten und Madison Avenue, wo der Ospel Ascona jetzt steht, stehen einige Schwarze. Sie schauen zu wie der Passagier aus dem Ospel steigt. Mit einer Aktenmappe entschwindet dieser in der Kirche.

Minuten später erklingt die Kirchenorgel. Ein Gospel-Chor setzt ein. Die Männer draussen fragen sich, was da vor sich geht. So spät und an einem Montag.

Man spekuliert, wer der Mann wohl sei. Einer warnt sie vor Spekulationen. Das endet meistens mit einer Katastrophe. "Lasst uns in das Wageninnere schauen, vielleicht finden wir etwas aussagekräftiges".

"Da!", ruft einer, er sehe etwas rechteckiges, rotes am Boden liegen. Er wischt das Wasser von der Scheibe und klebt sein Gesicht an das Glas. "Ja', sagt er atemlos, er erkenne ein weisses Kreuz an der oberen Ecke. Was das wohl sein könnte, meint er.

Die anderen drängen sich an die Scheibe. Sie wollen einen Blick erhaschen. "Ein Schweizer Pass?", rätselt der älteste. In diesem Moment reisst die Bewölkung auf und lässt den Vollmond für wenige Sekunden ins Wageninnere leuchten.

Einer erkennt das Post-it mit dem schwer entzifferbaren Text. Marc.l Osp.l, UB. und 044 784 .. .. und schon verdeckt eine riesige Wolke dem Mond die Sicht nach unten. Es wird wieder mächtig Dunkel.

Ein rattern lässt die Männer um sich blicken. Da, ein Abschleppwagen fährt heran und hält neben dem zerbeulten Wagen. Sein Fahrer macht ihn bereit zum Abschleppen. Eine Viertelstunde später sind die Spuren verwischt. Der Ospel ist weg. Im Dunkel verschwunden.

Die schwarzen rätseln immer noch, als am Dienstagmorgen der Blick seine Schlagzeilen offenbart.

Ospel nach der Beichte
Die Kirchen-Bank sein neuer Karriereschritt. Mit dem Vatikan im Visier plant er die nächste Globalisierung. Lesen Sie mehr am Sonntag.

Stell dir vor es gibt keine Gesetze

Keine Richter. Keine Polizei.

Du steht an der Kreuzung. Den Fuss auf
dem Gaspedal deines Off-Roaders.

Es ist 11 Uhr nachts.

Du bist spät dran.
Die Ampel steht auf Grün.

Die "Alte" auf dem Fussgängerstreifen
kommt nicht voran.

Deine Nerven streiken.

Das ist nicht zum Aushalten. Du hupst.
Niemand ist zu sehen.

Was tust du jetzt?

Die "Alte" ist immer noch auf dem
Fussgängerstreifen. Jetzt steht sie
und schaut in deine Richtung.

Das Blut fährt dir in den Kopf. Du lässt
den Motor aufheulen. Verdammt!

Was jetzt?

Nochmals,
es gibt keine Gesetze, keine Richter
und keine Polizei.

Na?

Let's do it

George W. sitzt im Oval Office.

Er spricht mit seinen Ministern und Beratern.
Die lügen zurück und ein genialer Plan entsteht.

Schmierig zwar, aber für gutes Öl tut man alles.

Kleensex_in_website.jpgAmerikanische Idylle

Bush_Resident.jpgNa endlich sind wir ihn los

Economy_website.jpgZittern oder Lachen?