" /> Simply-Ideas. Aus New York City, Texte, Geschichten, Erlebnisse, Fotos, Fantasien und anderes: May 2009 Archives

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Die sechs markantesten Aussagen im Leben eines Schweizers

Aus meinen persönlichen Beobachtungen.

Als Säugling, sein erster Sprachversuch:
"Bäääähhhhh"

Als Zehnjähriger, am Mittagstisch:
"Mami, ich will nümme"

Als junger Lohnempfänger, unter Kollegen:
"Mir stinkts scho lang"

Als Ehegatte, im dunklen Schlafzimmer:
"Ich glaub ich cha nümme, Vreni?"

Als Pensionierter, vor dem Fernseher:
"Mir isch scho lang Langwilig?"

Sein allerletzter Satz, auf dem Sterbebett:
"Wo isch mis Portemonnaie?"

Abfall_in_New_York.jpgEmigranten-Schicksal in New York

REPLAY.jpg

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Obama - Die geniale Manipulation


Am 4. November 2009 ist Barack Obama zum 44sten Presidenden der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. Warum Obama?

Die letzten Vorwahlen und die eigentliche Wahlschlacht um das Weisse Haus, zwischen John McCain und Barack Obama, sind schon vor zwei Jahren, also 2006, nach einem geheimen Drehbuch unbemerkt verfilmt worden. So auch die ersten vier Amtsjahre des Siegers Barack Obama.

Das gigantische Projekt
Es wurde im Jahr 2006 gestartet. Abgeschirmt von der Öffentlichkeit, haben Hollywood's Talente diese Zeit dazu genutzt, eine fantastische und weltbewegende Story zu realisieren.

Ein brilliantes Script
Alles ist da drin enthalten, Konflikte, Skandale, Kriege, Interviews, Sex und Talk-Shows, Lügen, Tränen und Intrigen, Michelle im Garten, Bo macht Pee, Barack beim rauchen, John McCain' mit seiner Frau Barbie als die Verlierer.

Das Attentat auf Barack Obama
Gedreht worden sind auch Varianten von Geschehnissen, um auf Überraschungen reagieren zu können So liegt z.B. ein Attentat auf Barack Obama bereit, welches eingesetzt wird, falls es die Umstände verlangen.

Die Hirnwäsche
Durch Reuters-Nachrichtendienst gelangen diese Videos in die Medien. Weltweit. Wir erfahren davon durch die Replays. Regelmässig und in ständigen Wiederholungen werden wir stündlich damit gefüttert. Wir alle stecken mitten drin.

Es kommt noch besser
Das Rennen um die übernächste Presidentschaft, also nach Barack Obama, wird in diesem Moment verfilmt. Hier in den Vereinigten Staaten und dem Rest der Welt. Völlig im Geheimen.

Wer wird der neue President nach Barack Obama sein?
Im Script steht es. Nur wenige wissen davon. Ich bin einer von ihnen. Unfreiwillig. Deswegen bin ich auf der Flucht.

Wie hat das alles begonnen?
Mit StarWars, im Frühling 1976. Bald zu lesen in diesm Blog. Es wird spannend werden.
FORTSETZUNGg

Nobelpreis für den Frieden eingestellt

Weltweit sind alle Kriege vorzeitig beendet worden

Vladimir S. Putin zeigt Hillary Rodham Clinton seinen gravierten iPod.
Angela D. Merkel teilt ihre Bockswurst mit Ayatollah Ali Khamenei.
Silvio Berlusconi und Muammar al-Qaddafi bauen sich eine Sanduhr.
James Gordon Brown spielt PingPong mit Osama bin Laden.
Barack M. Obama lässt Bo im Schoss von Kim Yong-nam sitzen.
Benjamin Netanyahu massiert Hugo Chávez den Rücken.

Hurra! Das "Verdienstkreuz" wird eingestampft.

Im Internet verschollen

Ich habe doch nur einmal reingeschaut.

Na ja, ab und zu und manchmal etwas mehr
und manchmal öfter immer länger.

Zuerst wollte ich ja nicht. Ganz ehrlich.
Wirklich. Ich bin ja nicht so einer.

Ja und dann ist dieser Tag gekommen,
wo ich mich in einem Link verfangen habe.

Jetzt sucht man nach mir.


UBS! Es brennt schon wieder

Villiger ist ein Stumpen.

Rund, kurz und ohne Hirn.

Er liegt faul herum, beginnt zu stinken wenn
man ihn braucht und stinkt noch mehr,
wenn er abgebrannt ist.

Er weiss es ganz klar, er muss seinen
Gestank verdecken sonst landet er im Müll.

Villiger, vergiss es, am besten siehst Du
aus, wenn Du in einer Holz-Kiste liegst.

Latino_in_Harlem.jpg

Ein verrückter Taxifahrer

Das Leben schreibt die Geschichten.

Mein Ziel ist das Postamt. Da wartet eine Sendung auf mich. Komme ich rechtzeitig hin? Die schliessen um vier Uhr.

Ein Taxi ist die Rettung.

Reflexartig hebe ich den Arm in Richtung Strasse. Ein Cab Driver sieht mich und drückt sich durch vier Autokolonnen herüber auf meine Strassenseite. Ich höre Gehupe und Flüche. Dann steht das Taxi neben mir.

Ich reisse die Tür auf und werfe mich in den Rücksitz.

"Wohin?" fragt eine Stimme.

"124ste und Lex. Aber rasch bitte, ich bin spät". Ich schliesse die Augen und atme tief ein um mich zu entspannen.

Doch ein plötzliches rumpeln und ein springen des Wagens schütteln mich durch. Ich reisse die Augen auf und sehe den Fahrer durch eine Tankstelle rasen.

"Was machen denn sie da?" frage ich erstaunt.

"Abkürzen", meint er, "diese verdammten Baustellen blockieren den Verkehr". Ich schliesse die Augen nochmals und lehne mich in den Rücksitz. Jetzt fliege ich nach links. Ich öffne die Augen und sehe, wie er einem Bus den Weg abschneidet. Wildes Gehupe und kreischende Bremsen sind zu hören.

Verrückter Kerl

Jetzt lache ich. "Sie fahren so, wie ich hier fahren würde. Wo haben Sie das gelernt?"

"In Maroccos Fussball-Nationalmannschaft. Mein Name ist Raschid. 1998 war ich Spieler an der Fussball WM".

Er hat das Postamt erreicht und hält an. Ich habe noch etwas Zeit und höre ihm zu.

"Ich war dreimal Torschützenkönig". Er zeigt mir ein Bündel vergilbter Zeitungsauschnitte in Arabischer Schrift.

Wenn Du nichts riskierst, kommst Du nicht zur rechten Zeit vor das Tor. Oder zum Postamt. Jetzt strahlt er über das ganze Gesicht.

Mit seiner Hilfe habe ich es grad noch geschafft.
Danke Raschid.

Tourists_at_Times_Square.jpg

Tod_durch_Erhaengen.jpgEin Leben für faltenlose Azüge
K. Bügel ist von einer Erbmasse direkt im Brockenhaus gelandet. Hier sollte er gebrauchte Anzüge tragen. Dagegen hat er rebelliert, was ihm die Todesstrafe eingetragen hat. "Es lebe das freie herumhängen mit Gleichgesinnten", waren seine letzten Worte. Mit ihm haben wir einen wichtigen Träger der besseren Gesellschaft verloren

What is Live?

Victor und das Leben.

"How is live?", frage ich Victor, bei dem
ich den Nachmittags-Café kaufe.

Er schaut mir ins Gesicht und zuckt
mit den Schultern.

"Live is Sh . .".
Ich höre Frustration und Schmerz.

Victor arbeitet 12 Stunden täglich,
sieben Tage in der Woche, für seine
vierköpfige Familie.

Was ist Leben?
Ich denke darüber nach.
Im Park. Im Schatten der Bäume.
Vom Wind gekühlt. Eingehüllt in den
Klängen der Umgebung. Weg vom
Alltag. Ganz frei.

"Das Leben ist keine Taxifahrt von A nach Z"

Das Leben ist ein einsamer Streifzug
durch Niemandsland.

Aber eben,
eine Pauschalreise ins Disneyland
ist halt schon viel lustiger. Gell?

NY_Cowboy.jpg

Wer war zuerst da?

Auch Gott hat seinen Spass.

Am Anfang war Gott.

Dann schuf er die Texter.
Die langweilten sich.

Gott gab ihnen das Wort.
Die Texter begannen zu schreiben.

Gott las ihre Texte und fand sie Fehlerfrei.
Die Texter wollten mehr.

Gott gab ihnen Adam und Eva.
Jetzt stiegen die Leserzahlen.

Die Texter wollten noch mehr.
Gott erfand das Fernsehen.

Jetzt sitzt er in jeder Talk-Show

Per-Lusconi.jpg

Hey Berlusconi . . .
. . . fass meine Pizza nicht an, lass die Finger von Amore und halte dich von den Stränden fern.

WorldWideWest.jpg

Gold-Rausch
Auf dem Treck nach dem digitalen Gold. Google fand die grossen Nuggets, Amazon hat seine Claims sicher abgesteckt, auch Ebay macht Kasse. Schön weiter graben.

Die Kirchen
Gottes Telefonkabinen sind leer.

Die Menschen beten jetzt überall.
Zu jederzeit.

Im Bus, auf der Bahnfahrt, im Flugzeug,
an der Beerdigung, im Supermarkt,
auf dem Flohmarkt.

Die mobile Kirche, das Mobilphone,
hat den Instinkt zum Beten erweckt.

Ring, Ring . . .
"Einen Augenblick bitte, mein Gott
ruft mich wieder an".


McDonald_Church.jpgEinfach durchfahren
"Herr Pfarrer, wir sehen uns dann beim täglichen Burger".