
Wie das Drama begonnen hat
"Call me Smartie X, alright?. Und keine Fragen, jetzt habe ich die Bühne". Smartie X holt tief Luft und fährt im britischen Akzent fort, "Heute wird sich dein Leben in ein Drama verwandeln. Oder Du vergisst jetzt, was Du soeben erlebt hast und verlässt das Oval Office."
Ich schlucke leer und verschlucke mich beinanahe am letzten Smartie, das ich auf der Zunge habe. Mein Hirn arbeitet langsam, da hilft nicht einmal der Smartie-Zucker als Katalysator um meinen Denkprozess anzukurbeln. Scheisszucker.
"Gibt es eine Alternative?", frage ich äusserlich gelassen und innerlich vibrierend.
"Tod!" sagt er und schaut mir in die Augen, die kälter wirken als der Aletschgletscher am 11ten Januar 1864, als Dracula von Transilvania über die Alpen nach Davos, zum Dreizehnten Blutkonserven-Kongress, gereist ist.
Gänsehaut überzieht meine Haut. Ich blicke hinüber zu Ronald. Der sitzt so starr da wie ich. "Was ist hier los?", denke ich, so heimlich wie nur möglich, damit der Smartie das nicht merkt.
Eine irre Welt
In diesem Moment geht die Tür auf und ein Kopf wird sichtbar. Der dazugehörende Mann fragt "Hat jemand die Monica gesehen?" Smartie faucht ihn gehässig an "Bill, geh jetzt nach Hause, oder ich ruf Hillary".
Smartie wendet sich wieder uns zu. Er schaut uns beherrschend an und beginnt zu sprechen. Hier gebe ich aus meiner Erinnerung das wieder, was er uns damals im Weissen Haus erzählt hat.
Ronald im Amt
Ronald Reagan habe beim Antritt zu seiner ersten Amtszeit einen Vertrag mit der Walt Disney Company abgeschlossen. Reagan sei vielleicht ein talentloser Schauschpieler, bemerkte Smartie X, aber ein phänomenaler Business Man. Es würde auch verheimlicht, dass sein wirklicher Vater Dagobert Duck"s Onkel war, ein schlechtbezahlter Mitarbeiter im Dschungelbuch, auf auf Seite vierzehn, wo er nur einen Satz sagen durfte.
Zurück zur Geschichte. Bei der Vertragsunterzeichnung ist Dagobert Duck dabei gewesen.
Geld ist Macht
Walt Disney hätte ihn als ärmlichen Enterich in die Welt gesetzt. Als armer Schlucker, schlecht aussehend und immer in Geldnot. Das habe Dagobert nicht verkraftet. Er wollte reich sein. Um seinen Plan zu verwirklichen, nutzte er Walt's Eitelkeit. Er hätte ihn überzeugt, dass ein reicher Dagobert beim Publikum besser ankommen würde.
"Zeig mich in Goldmünzen schwimmend", suggerierte er, "zeichne mir einen Keller voller Geld. Mit deinem zeichnerischen Talent ist das eine einfache Sache".
Dagobert habe dieses Geld dann heimlich in die Erdölgewinnung investiert. Damit sei er reich geworden. Sehr reich.
Macht macht keinen Spass
Die Gesellschaft der Superreichen habe einen schlechten Effekt auf ihn gehabt. Er hätte sich über Langeweile geklagt. Über Rockefeller's Humorlosigkeit, J.P. Morgan's Steifheit und den Grössenwahn der Rothschild's.
Er wollte aus diesem Grund seinem Leben ein Ende bereiten. Nachdem er mehrere male aus dem Fenster gesprungen ist, ohne Erfolg, hätte er resigniert. Der Architekt habe ihm bestätigt, dass sein Haus nur aus einem Erdgeschoss bestehe.
Er habe sich dann entschieden zu meditieren. Seine Lehrer waren Rocky Balboa und Conan, der hirnlose Barbar. Vom Fittnesstraining wollte er nichts wissen. Aber die Meditation hätte es ihm angetan. Das sei ihm leichtgefallen, da die beiden Idioten nie ein Gesprächsthema gehabt haben. So sei es immer still gewesen bei ihren Begegnungen. Man sagt ja, Stille ist die beste Meditation.
Das habe dann Ergebnisse gezeigt.
FORTSETZUNG
Lesen Sie in der nächsten Folge über Ronnies Abenteuerlust
