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"Kennt er mich? Weiss der mehr als ich? Hat man mich abgehört?" geht es mir durch den Kopf. Mein Entschluss ist klar, ich haue ab.
Auf der Flucht
Jetzt sitze ich im Taxi zum "Toledo Express Airport". Im Hintersitz schaue ich auf das Paket. Es ist fest verschnürt. Das Packpapier ist vergilbt und die Briefmarken haben sich vom trockenen Papier gelöst.
Ich reisse die Verpackung auf. Etwas hartes, in Seidenpapier eingewickeltes, fällt mir in den Schoss. Es ist eine Fernbedienung von einem älteren Motorola TV-Set.
"Ist das ein Scherz?". Die Fernbedienung ist gebraucht. Neugierig öffne ich das Batteriefach und entdecke eine Notiz darin. Ich ziehe sie heraus und sehe die nigel nagel neuen Batterien. Duracell. Wer mag die da reingetan haben? Das Paket muss mindestens zwanzig Jahre alt sein.
Traum oder Realität?
Da geht ja etwas unheimliches ab. "Sind da Paranormale am Werk?. Ich schaue auf die Notiz und lese die beiden Sätze. "Nur im äussersten Notfall benutzen", darunter, in Handschrift , "Don't fuck it up, Peter!".
Wieso hat Richard Kimble gewusst, dass die Fernbedienung für mich ist? Hat er mit Obama etwas zu tun? Oder mit Nixon und Reagan?
In Gedanken versunken schaue ich auf die Fernbedienung. Ich lasse meinen Zeigefinger sanft über die Tasten streichen. In diesem Augenblick hält der Taxifahrer brüsk an.
Das wird ein hartes Erwachen
Ich sehe noch die Ampel auf Rot umschalten und verspüre einen unerträglichen Schmerz im Hinterkopf. Danach muss ich in eine Ohnmacht gefallen sein.
FORTSETZUNG
Ich habe beim brüsken Stop die falsche Taste der Fernbedienung gedrückt.
Das wäre beinahe daneben gegangen.
Abend an einer Bushaltestelle in Harlem
Drei Schatten auf dem Nachhauseweg, verabschieden die Sonne auf ihrem Heimweg
Jesus ist in Amerika geboren
Maria, seine Mutter, ist nach der Geburt ihres Sohnes immer noch Jungfrau. Sie will das Spital mit ihrem Sohn verlassen. Man hält sie auf und lässt sie verhaften. Jesus muss für weitere Abklärungen im Spital bleiben, bis die Wahrheit seiner Geburt aufgedeckt ist.
Wer ist die wirkliche Mutter?
Renommierte Wissenschaftler, ehemalige Nobelpreisgewinner und die wissenschaftlich kriminalistische Abteilung der CIA untersuchen den Fall. Die Ergebnise sind ernüchternd.
Die Medien berichten pausenlos. Es muss etwas faul an der Geburt sein, sagt die Polizei und später auch der Richter. Maria wird zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.
Das rebellische Findelkind
Jesus wird in ein Heim abgeführt. Dort wird er bestraft, weil er Kleinkinder mit Zauberstücken unterhält. Er verwandelt Baby-Milch in CocaCola und zaubert knackige Mars-Riegel aus trockenem Zwieback.
Lebt Jesus in Californien?
Heute, zwanzig Jahre nach seiner Geburt, ist er mit David Copperfield unterwegs. Er trägt einen falschen Namen und macht die Stunts für heikele Zauberstücke, wie Wasserlaufen und sich lebendig begraben lassen.
Kann er Amerika retten?
Die Geschichte ist aber nicht zu Ende geschrieben, Jessie Jackson, der seine Nase in alles steckt, ist überzeugt, dass Jesus schwarz ist. Er hat die Vereinigten Staaten von Amerika angeklagt, Jesus gestohlen zu haben.
Barak braucht ein Wunder
Auch Obama zeigt Interesse an der Geschichte. Er sucht einen neuen Priester und jemanden, der ein Wirtschafts-Wunder aus dem Zylinder zaubern kann.
Warten wir mal ab, was er so aus dem Busch klopfen kann.

Der Testfahrer
Der Schweizer Formel1 Pilot befindet sich auf der langen Geraden. Er ist mit Vollgas unterwegs.
Sekundenbruchteile später rast er auf die Kurve zu. Er geht vom Gas. Gleichzeitig schaltet er in einen tieferenn Gang.
Das Tempo ist jetzt ideal, er zieht den Wagen in die langgezogene Kurve. Sein rechter Fuss drückt wieder auf das Gaspedal.
Die Fliehkraft presst ihn in's Cockpit. Es spürt wie der Wagen beschleunigt. Innert zwei Sekunden schaltet er viermal. Er kneift die Augen zusammen, visiert seinen Kurs an und lauscht auf den Klang des Motors. Er jauchzt. Er jubelt. Er ist einfach der Grösste.
Jetzt ist er wieder mit Vollgas unterwegs. . .
Es ist unser Lehrling mit seiner 30 jährigen Manta-Occasion.
. . . vergiss nicht, vor dem Büro herunter zuschalten, die Verkehrsampel steht hier auf Rot.

Hotel Paxton, 1403 Farnam Street. Zwei Nächte habe ich in diesem vergammelten Art Deco Hotel verbracht. Ich bin der einzige Gast, der Concierge ist taub und das Wand-Telefon ohne Hörer. Staub und Langeweile überall.
Mein Instinkt klingelt
Nur etwas hält mich wach, der Milchwagen gegenüber meinem Hotel. Die Führerkabine ist leer. Die Antenne wackelt verdächtig. Steckt da jemand im hinteren Teil des Wagens und beobachtet mich?
Werde ich abgehört? Buffalo Bill hat mir das Paxton als sicheren Zufluchtsort empfohlen. "Kein Büffel hat mich hier gefunden", hat er mir versichert.
Der Fluchthelfer
Doch jetzt wo ich den Milchwagen entdeckt habe, zweifle ich daran. Hat man mich in die Irre geführt? Wie damals Billie the Kid als er von Sheriff Pat Garrett in Lincoln Country erschossen wurde.
Ich suche nach der Notiz, die mir Barbie gestern in der Bar zugesteckt hat. "Call Richard", steht da und darunter die Telefonnummer. Ich greife zum Telefon und wähle. "Kimble", meldet sich der Angerufene, "Richard Kimble, who is there?"
Ah, da ist er also, Richard Kimble, der legendäre TV Serien-Star, der uns über Jahre gelehrt hat, wie man auf der Flucht nicht erwischt wird und immer einen frisch frisierten Eindruck macht.
Ich stehe im hinteren Teil des Zimmers, den Telefonhörer am Ohr und den Milchwagen im Auge. "Richard, ich bin's, Peter. Ich brauche dringend deine Hilfe".
Richard versteht nichts und schaltet auf Englische Untertitel um. "Alright Buddy, listen very careful", sagt er dann und beschreibt mir im Detail die Flucht aus dem Hotel und den Weg zum Highway nach Tennessee.
"Before you leave", sagt er leise und messerscharf, "Ask the concierge for a package that I left for you three years ago. Get it and read the instructions very careful. Oh yes, and don't mess up with it. Good Luck!", "Click".
Hier der deutsche Untertitel für die Gruppe der "Nur" Deutsch Sprechenden: "Bevor Du das Hotel verlässt, frag den Concierge nach dem Paket, das ich vor drei Jahren für Dich hinterlassen habe". Ah ja, und mach keine Schei . . . damit". "Klick".
"Verdammt, ich muss weg, da sind Schritte zu hören".
Was steckt im Packet von Richard Kimble?
FORTSETZUNG


Jedesmal wenn sich Ronald Reagan mit Onkel Dagobert trifft, geht ihnen die Fantasie durch. So ist der Ei-Pod entstanden. Ein Eier-Kocher bei dem man mit Kopfhörern den Kochprozess mitanhören konnte. Steve Jobs von Apple hat dann diese Idee gestohlen. Den Rest der Geschichte kennen Sie ja wohl.
Blood, Sweat and Tears
Zurück zum Staatsgeheimnis, mit dem alles begonen hat und das mich zur Flucht verdammt. Ronnie liebt TV-Serien und wünschte sich eine, welche sich im All abspielt. Sie müsste sich auf höchstem Niveau abspielen, Tote, Blut und Trauer sollten total echt und realistisch aussehen.
Der andere Krieg
Dagobert als Geizkragen wollte sich nicht an der Produktion beteiligen, ist aber mit einer genialen Idee dahergekommen. Warum nicht einen richtigen Krieg starten? Gegen Russland? Im All? Damit könnte die USA ihre Weltmacht stärken. Finanzieren würde man ihn mit Steuergeldern.
Man hat Disney Corporation beauftragt, den Krieg aufzuzeichnen. Georg Lucas hat aus Geheimhaltungsgründen das Material im All verarbeiten lassen und es uns als fertige Serie, per Beam, auf die Erde zu übermittelt.
Unbegrenzte Möglichkeiten
Das Weisse Haus hat die Rechte, "StarWars" zu vermarkten. Sie zahlt die Hälfte des Gewinns in die Kriegskasse der USA. Mit diesem Taschengeld kann jeder President nach belieben neue Kriege anzuzetteln.
Wer muss sterben?
Woher kommen denn die Krieger, fragen Sie sich wohl? Die Familien in den USA müssten doch davon wissen. Nun, das ist eine andere Geschichte. Ich sage nur eines, "Fliegende Untertassen".
Jetzt geht Ihnen ein Licht auf. Was von amerikanischen Geheimdiensten und von Regierungskreisen als absurd dargestellt wird, sind diese UFO Geschichten. Damit werden nämlich Erdenbewohner entführt und in "StarWars" als Krieger verbraucht.
Nur wenige haben das Glück, als Hauptdarsteller durchzukommen, wie Darth Vader, Dark Lord of the Sith und Skywalker, Mara Jade.
FORTSETZUNG
Lesen Sie über mein Treffen mit dem grössten Fluchtkenner der Welt.

Schick deine Seele in die Ferien
Wach auf, wenn sie ihre Augen öffnet und lass den Körper einfach liegen. Steck deine Gedanken in einem Papierflieger und hebe ab.
Mach eine Zwischenlandung im Badezimmer. Lach dich im Spiegel an und verlier ein paar schöne Worte, "He, Du siehst so gut aus, ich liebe dich".
Überlass der guten Laune die Wahl des Kleidungsstücks und deinem Mut die Waghalsigkeit für anregenden Farben.
Und jetzt raus in die Welt. Die Sonne wartet auf dich. Der Gehsteig ruft zum Strolchen auf. Die Augen sind schon auf der Wanderung.
Ein Lächeln streicht über das Gesicht. Der Passanten nimmt es entgegen und schickt ein wohlgesinntes Echo zurück. Was für ein Moment, hmmm. Das tut gut.
Soll ich jetzt schon den Looping fliegen? Ich lass mich drauf ein. Das Lächeln behalte ich bei und mein Hallo kommt noch hinzu.
Also los denn!
PS
Steck die Notiz an die Haustür:
"Bin unterwegs mit mir"