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Das Komplott

An diesem heissen Juli Tag habe ich mich davongemacht. Der Concierge hat mir das erwähnte Paket übergeben, ohne zu fragen, wer ich sei.

"Kennt er mich? Weiss der mehr als ich? Hat man mich abgehört?" geht es mir durch den Kopf. Mein Entschluss ist klar, ich haue ab.

Auf der Flucht
Jetzt sitze ich im Taxi zum "Toledo Express Airport". Im Hintersitz schaue ich auf das Paket. Es ist fest verschnürt. Das Packpapier ist vergilbt und die Briefmarken haben sich vom trockenen Papier gelöst.

Ich reisse die Verpackung auf. Etwas hartes, in Seidenpapier eingewickeltes, fällt mir in den Schoss. Es ist eine Fernbedienung von einem älteren Motorola TV-Set.

"Ist das ein Scherz?". Die Fernbedienung ist gebraucht. Neugierig öffne ich das Batteriefach und entdecke eine Notiz darin. Ich ziehe sie heraus und sehe die nigel nagel neuen Batterien. Duracell. Wer mag die da reingetan haben? Das Paket muss mindestens zwanzig Jahre alt sein.

Traum oder Realität?
Da geht ja etwas unheimliches ab. "Sind da Paranormale am Werk?. Ich schaue auf die Notiz und lese die beiden Sätze. "Nur im äussersten Notfall benutzen", darunter, in Handschrift , "Don't fuck it up, Peter!".

Wieso hat Richard Kimble gewusst, dass die Fernbedienung für mich ist? Hat er mit Obama etwas zu tun? Oder mit Nixon und Reagan?

In Gedanken versunken schaue ich auf die Fernbedienung. Ich lasse meinen Zeigefinger sanft über die Tasten streichen. In diesem Augenblick hält der Taxifahrer brüsk an.

Das wird ein hartes Erwachen
Ich sehe noch die Ampel auf Rot umschalten und verspüre einen unerträglichen Schmerz im Hinterkopf. Danach muss ich in eine Ohnmacht gefallen sein.

FORTSETZUNG
Ich habe beim brüsken Stop die falsche Taste der Fernbedienung gedrückt.
Das wäre beinahe daneben gegangen.