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Bank
Ein Haus wo Bankräuber leben. Die halten sich immer in der obersten Etage auf. Die Kunden der Bank bezahlen für den Unterhalt der Räuber.

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Pfarrer
Arbeitet für Gott und für sich selbst. Nebst dem Papst hat der Pfarrer den sichersten Job, ein warmes Bett und immer einen gefüllten Kühlschrank.

Die Pension des Pfarrers bezahlen seine Schäfchen, welche unsichere Arbeitsplätze haben. Darum gehen sie in die Kirche um für ein besseres Leben zu beten.

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Waffenfabrikant
Ein Mensch der im Erwachsenenalter taub, stumm und gefühllos geworden ist.

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Wahrheit
Deckmantel der Lüge.

Ein Beispiel
Du triffst den Teufel und fragst ihn, "Sagst Du mir die Wahrheit?".
"Schau mal", wird er dir mit einem warmen Lächeln erwidern, "Wie kann ich dich anlügen, jetzt wo Du weisst, dass ich der Teufel bin?". Er legt seine Hand auf deine Schulter und meint, "Ich bring das nicht über mein Herz".

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Kapitalismus

Ein Wirtschafts-System, das uns allen viel Spass verspricht. Hier musst Du Geld verdienen, koste es was es wolle. Für die meisten Menschen kostet es immer zu viel.

Was den Kapitalismus so stark macht, ist die Professionalität und die Ehrlichkeit der Menschen, die in diesem System arbeiten.

Hier muss z.B. ein Verkäufer seinem Kunden unbedingt die Schuhe verkaufen, die ihm zu klein sind und überhaupt nicht gefallen. Dieser muss dem Verkäufer glauben, dass sich das Leder der Schuhe bald ausdehnen und sich seinen Füssen anpassen wird. Die Schuhe seien dem Trend voraus und werden bald mit der neuesten Mode harmonieren und ihm viel Spass bereiten. Das ist klassisches Marketing und raffinierte Werbung. Ein wichtiger Eckpfeiler des Kapitalismus.

Mit den Einnahmen kann sein Chef die Miete des Ladens bezahlen und die Löhne seiner Mitarbeiter, die den Kunden Schuhe verkaufen müssen, die zu klein sind und dem Kunden überhaupt nicht gefallen.

Der Chef muss noch viel mehr bezahlen, unter anderem die Versicherung, die nicht nur ihn versichert, sondern alle Kapitalisten, denn man weiss ja nie, was alles noch passieren kann.

Ihm stinkt es, die Steuern zu bezahlen und er macht sich heimlich und vom Steueramt unbemerkt, viele Gedanken darüber, wie er das ganz ehrlich umgehen könnte.

Hinzu kommt noch der Arzt, der nichts weiss und ihm noch so gerne die verlangten Medikamente gegen Depression und Migräne verschreibt. Migräne kriegt er immer in den Sommer- und den Winterferien, die er mit seiner Ehefrau und seinen Kinder verbringen muss.

Depressionen hat er schon seit mehreren Jahren, weil er immer noch nicht herausgefunden hat, wie er den Kapitalismus auf den Beinen halten kann.

Das geht täglich so weiter, bis irgendeiner, irgendwo, nicht spurt und alles in sich zusammenbricht.

Wenn man dann seiner Versicherung anruft, wird nicht mehr geantwortet. Das ist so, weil die Versicherungen den Banken anrufen, um ihr Geld zu erhalten, um ihren Kunden den Schaden auszuzahlen.

Die Banken beantworten keine Anrufe mehr, weil die leitenden Angestellten sich auf ihre Inseln in der Karibik verzogen haben.

Die Aerzte werden von ihren Patienten überrannt, weil diese Medikamente gegen Migräne und Depressionen wollen.

Die Pharmaunternehmen können nicht liefern, weil sie die Löhne der Mitarbeiter nicht bezahlen können und ihre leitenden Angestellten sich mit den leitenden Angestellten der Banken auf den Bahamas treffen.

Die Politiker sind alle vom Erdboden verschwunden. Diese entspannen sich von ihrer verantwortungslosen, politischen Arbeit für den geliebten Bürger an den karibischen Stränden.

Das nennt man dann Wirtschafts-Krise.
Wird laufend fortgesetzt.

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Arzt

Ein Unwissender.
In der Sprechstunde, die kürzer ist als eine Stunde, schaut er dem Patienten ratlos ins Gesicht und fragt, "Was fehlt Ihnen?"

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Papst

Ein Mann der in Rom lebt. In einem grossen Palast. Mit vielen anderen Männern. Er trägt aussergewöhnliche Kleider und kann "Frohe Ostern" in 20 Sprachen sprechen. Er sei Gottes Stellvertreter und unfehlbar. Nach dieser Bevollmächtigung wird immer noch gesucht.

An Feiertagen steht er mit ausgebreiteten Armen auf einem Balkon und macht den Anschein, wegfliegen zu wollen. Wohin? Auch Gott weiss es nicht.

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Kriegsherr

Z. B. Herr Bush, Herr Obama, Herr Clinton, Herr Nixon, Herr Johnson, Herr Reagan, Herr usw. Interessanterweise alles Amerikaner. Warum wohl? Sind es die Bodenschätze?

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Krieg

Die berechenbare Konsequenz von zivilisierten Menschen. Wenn ein Erwachsener, der sich geistig immer noch auf dem Spielplatz aufhält, zum anderen Erwachsenen sagt, "Gib mir deine Bodenschätze, oder ich haue dir eine auf den Schädel.

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Kirche

Nicht zu verwechseln mit Kino. Kirche ist Gratis. Ohne Pause, ohne Pop Korn. Dafür werden Wiederholungen gezeigt und aus lauter Freude wird gesungen.

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Politiker

Ein Mensch der viel verspricht. Seine Sprache ist ölig, seine Erscheinung schmierig und seine Projekte ranzig.

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Fuck You

Ein amerikanisches Wort. Im Alltag wird es anstelle einer Schuss-Waffe verwendet. Die Opfer dürfen zurück schiessen.

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Mother-Fucker

Ein anderes, alltägliches Wort aus Amerika. Mit "Fuck You schiesst man zurück. Die Opfer überleben in den meisten Fällen. Das ganze ist kostensparend, da man immer die gleiche Munition verwenden kann.

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Königreich

Ein Platz wo Durchschnittsbürger am Strassenrand stehen dürfen, um die Herrschenden vorbeifahren zu sehen. Hier darf man winken und Blumen werfen. Ja nicht die Faust zeigen und noch weniger Steine werfen.

In einem Königreich ist nur der König reich. Alle anderen müssen schuften, sparen, Steuern zahlen und für den König in den Krieg ziehen.

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Maerz_Betet.jpgHans-Rudolf in der Sonntags-Schule

Leuenberger.jpgBundesrat Moritz Leuenberger im Gespräch mit Gott

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Der Zugewanderte

"Niopo, Niotei" tönt es in der Nähe des Hunter Colleges.

"Niopo, Niotei"

Da ist es wieder.
Es muss ein Japaner sein, geht es mir durch den Kopf.

Am Rande des Gehsteigs entdecke ich den Rufer. Er trägt eine frisch gewaschene Küchenschürze und bewegt sich ruhelos von einem Fuss auf den anderen tretend. Sein Mund begleitet ihn im Rhytmus, indem er einen Kaugummi mit seinen Zähnen zu zermalmen versucht.

"Niopo, Niotei", ruft er unverdrossen.

Ich schaue ihm eine Weile zu, um herauszufinden was seine Botschaft ist.

Er hat seine Arme ausgebreitet und streckt den Passanten zwei Zeitungen entgegen, die er in seinen Händen hält.

"Niopo, Niotei", rollt es über seine Lippen.

Warum japanisch, denkle ich bis die Titel der Zeitungen mir ins Auge springen.

"New York Post" und "New York Times".

Ich schmunzle und mache mich auf meinen Weg.

"Niopo, Niotei" ruft es in den New Yorker morgen.

Einige Tage später spreche ich ihn an. Sein Name ist Pedro, er sei aus Peru und nach Amerika gekommen um reich zu werden. Vor mehr als dreissig Jahren. Er habe auf dem Bau gearbeitet und seine Frau hat wohlhabenden Müttern die Kinder erzogen.

Ich beobachte ihn wie er den Verkauf handhabt, das Geld entgegen nimmt und Kleingeld herausgibt. Wenn er eine Zeitung verkauft hat, lässt er die Münzen in ein Marmeladeglas fallen. Die Noten steckt er in eine Tasche, welche unter seiner Schürze steckt.

Neben ihm am Gehsteigrand stehen drei Harassen auf dem Kopf. Darauf liegen streng ausgerichtet verschiedene Zeitungen.

Seine Frau sei vor einem halben Jahr gestorben, teilt er mir traurig mit, und ihm sei es langwelig geworden. Jetzt macht sein Leben wieder Sinn.

Pedro winkt mir über die Strasse nach, wenn er mich am morgen entdeckt. In Gedanken umarme ich ihn jedesmal.

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9
Shit

"Ist das Barbie? Die von Mattel?".

Ich stehe in ihrem Schlafzimmer und versuche zu ergründen, wie ich hierher gekommen bin. Mein Kopf schmerzt und meine Augen flimmern. Ich bemerke die Fernbedienung in meiner Hand. Das bringt meine Erinnerung wieder in Reih und Glied. Da war doch dieser misslungene Fluchtversuch, wo ich im All gelandet bin. Nun, dieser hier scheint mir ja gelungen zu sein. Das wird mir niemand glauben.

Barbie hat mich noch nicht entdeckt. Sicherheitshalber verstecke ich mich hinter dem Vorhang.

Sie steht vor dem Spiegel, der bis zur Decke reicht. Sie trägt Stöckelschuhe, was sie noch länger macht und ein Bikini, welches zu klein ist um sich die Nase trocknen zu können. Sie dreht sich um ihre eigene Achse, begutachtet ihren Körper und lächelt sich bewundernd zu.

In diesem Augenblick klopft es an der Tür. Ich halte den Atem an. Ja nicht niessen und nicht rülpsen. Ein altes FBI-Motto, das ich an einem Grundkurs in Alaska gelernt habe.

Barbie geht mit einem atemberaubenden Cat-Walk zur Tür und öffnet sie.

Ein Zimmerkellner erscheint mit einem Servier-Wagen, den er beim Sofa abstellt. Er dreht sich um und schaut verlegen zu Boden.

"Sammy, why are you so shy? Look at me, I can be your dream that activates all your phantasies. Is this not what we all need?"

Sammy lächelt verlegen und geht mit einem grossen Trinkgeld und einer noch grösseren Fantasie aus dem Zimmer.

Ich schaue Barbie zu, wie sie die Champagnerflasche umstellt und die Gläser nach deren Sauberkeit begutachtet.

Ich entlaste gerade mein rechtes Bein, als im gleichen Moment etwas an der Tür kratzt.

"Come in my Dick", sagt sie mit verführerischer Stimme.

Da kommt er auch. Was für eine Überraschung. Es ist der ehemalige Vizepresident der Vereinigten Staaten. Mit Glatze und einem schmierigem Lächeln. "Erdöl", geht es mir spontan durch den Kopf.

Dick geht auf Barbie zu und legt seinen Arm um sie. Diese entwindet sich und geht zum offenen Fenster. Sie schaut hinaus, ihr Blick wandert von der West Side über den Central Park nach der East Side. "Schön, hier oben im 60sten Stockwerk wohnen zu können". denkt sie und dabei auch an ihren Vater, Mr. Mattel, der ihr solch einen Lebensstil ermöglicht.

Dick geht zum Fenster und ergreift Barbie von hinten, mit beiden Armen und steckt seine Nase in ihr volles, blondes Haar. Er verliert beinahe die Besinnung.

Barbie dreht sich um und küsst ihn lange und zärtlich. Dann dreht sie sich, in Dicks Armen, langsam um, so dass er mit dem Rücken zum Fenster steht.

Er hält beim Küssen inne und denkt nach. Langsam und benebelt, viel zu langsam, wie er das auch immer wieder in seiner Karriere getan hat. So langsam und verwirrt, dass er am anderen Morgen für Erdöl in den Krieg ziehen wollte.

Auch dieses mal ist es nicht anders. Barbie stupst ihn zärtlich über den Fenstersims. Auch das merkt er zu spät. Im Flug hadert er noch, damit, sich nicht angeschnallt zu haben. Auf der Höhe des 38zehnten Stockwerkes geht ihm dann das Licht auf und der Schnauf aus. Er wird ohnmächtig. Zu spät um eine weitere Katastrofe abzuwenden. Heute ist er nur noch eine Schlagzeile wert.

Barbie dreht sich herum und schaut auf George, der gerade aus dem Badezimmer kommt. Im weissen Bademantel und mit dem selben schmierigen Lächeln im Gesicht wie Dick. "Es muss wirklich das Erdöl sein", meint mein analytisch denkendes Hirn.

"Barbie, das hast Du genial gemacht", sagt er und geht auf sie zu. "George, für dich tue ich alles. Komm, ich will dich küssen.

George kann sich nicht halten und stürmt auf sie zu.

In diesem Moment tritt Barbie auf die Seite und macht George den Weg frei zum selben Flug, den kurz zuvor Dick angetreten hatte.

George ist im siebten Himmel. "So habe ich mir Sex mit Barbie wirklich nicht vorstellen können, Wow!, das ist ja wie fliegen in erster Klasse". Er gleitet auf dem Rücken nach unten und denkt noch, "Oder ist das die Nebenwirkung vom Viagra, dass mich so träumen lässt?"

Er merkt nicht in welch dummer Situation er steckt. Genau so wie in seiner Regierungszeit als President der Verienigten Staaten von Amerika. Er macht auch jetzt noch alles falsch.Und trotzdem reicht es ihm auf die Frontseite.

"Teufel nochmal, ich muss weg hier, sonst fliege ich auch noch raus", ist mein einziger Gedanke. Doch Barbie blockiert meinen Fluchtweg. Sie steht vor dem Spiegel und lächelt sich schelmisch zu.

Ich stehe immer noch hinter dem Vorhang und lausche verblüfft der Männerstimme, die aus dem Kleiderschrank kommt. Das muss doch ...
Lesen Sie wen ich hier auch noch angetroffen habe.
FORTSETZUNG IN ARBEIT

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Draht Los

Sonja sitzt im Bus. Sie fährt an ihren Arbeitsplatz.
Lebevoll streicht ihre Hand über das neue Mobil-Phone.

"Es glänzt so schön". Ein zufriedenes Lächeln
huscht über ihr Gesicht.

"Chrom und Rosa. Ich bin eine der ersten die es
besitzt". Stolz schaut sie um sich.

Da ist aber auch ein Zug von Traurigkeit
in ihrem Gesicht zu sehen.

"Ruft mich denn nie jemand an? Ich dachte
das sei in den Gebühren inbegriffen."

Ihre Welt verliert an Glanz und die Augen
ihr Leuchten.

Drahtlos, ratlos und allein.

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