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Samstag. Die Post in Harlem

Übrigens war ich noch im Postgebäude um zwei Pakete abzuholen. Vor mir steht ein schwarzer am Schalterfenster. Ich hörte ihn jetzt zum zweiten mal gereizt sagen, "Ich hab doch gerade gesagt, eines nach dem andern". In der einen Hand hielt er drei Abholzettel, welche er schützend an seine Brust drückte. Die Post-Beamtin hatte schon einen in ihrer Hand und hielt ihm auffordernd die andere Hand entgegen, um die restlichen Zettel entgegen zu nehmen. Das wollte er einfach nicht. Wieder sagte er, jetzt aber schreiend, "Ich hab es doch schon einmal gesagt, eines nach dem anderen, verdammt".

Der kleine, dickliche Senior mit Krücken, der neben ihm gestanden hatte und auf etwas gewartet haben muss, sagt zu ihm, "Passen Sie auf, wie sie sich benehmen, Sie befinden sich in einem Bundesgebäude. Ich rufe die Polizei, wenn sie die Postbeamtin nochmals anschreien".

Respekt, habe ich gedacht, dieser Latino hat ja einen drauf. Ein cooles Maul und keine Angst. Der Schwarze jedenfalls hat danach ganz weinerlich gesagt, "Eines nach dem anderen bitte". Das muss gewirkt haben.

Als der dann gegangen war, wandte sich der Latino uns zu und sagte,"This Fucking Asshole".

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Johnny,

so nenne ich ihn, streift wieder durch die Gegend in der Upper East Side.

Schon von weitem erkenne ich ihn an seinem unverkennbarem Gang und seiner Silhouette.

Brandmager ist er und auch heute trägt Johnny seine Röhren Jeans, schwarz-grau, tausendmal gewaschen und tausendmal im Tumbler getrocknet. Sie sind ihm viel zu lang, Diese engen Röhren bilden unzählige Falten, seine Beine wirken so wie übergrosse Schrauben.

Sein Oberkörper ist leicht vornüber gebeugt und zittert hin und her. Sein Kopf ist mit einer Drahtbrille und einem dünnem Schnauz dekoriert. Das Dunkelblaue Chilét über seinem Jeanshemd, dessen Ärmel er zurückgekrempelt hat und seinen kleinem braunem Flanell Stetson lässt ihn drohend aussehen.

Das macht mir keine Angst. Denn ich weiss, dass er 1915 aus einer Filmleinwand direkt in den Kinosaal herausgefallen ist und aus lauter Angst vor dem Publikum schrecklich gezittert hat. Ganz betäubt und immer noch zitternd ist er durch die Bankreihen hindurch gegangen, direkt zum Kinoausgang und von da auf den Gehsteig in New York.

So zittert er sich heute noch, Tag für Tag, durch die Stadt, auf der Suche nach dem "Ende"-Zeichen des Film, in dem er die Hauptrolle gespielt hatte.


Die zufällige Speisekarte
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ein Bürger auf den Aleuten sein Gegenüber damit beleidigt,

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Hallelujah, endlich eine gute Idee
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Der heilige Stuhl wackelt

"Guten Tag Herr Papst".

"Eminenz, bitte".

"Oh, Entschuldigung".

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Heiliger Camillen-Tee

Karl hat fertig geträumt, es ist 05.32 Uhr. Das Morgenlicht
wirft ihre Strahlen auf das Gesicht der Frau, die neben
ihm liegt.

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Ueli in der Wüste

Ueli sitzt in der Economy Class. Das Aktendossier Gaddhafi im Schoss. Er nimmt die Brille ab und schaut aus dem Fenster. Sand, Sand, Sand soweit er sieht.

"Wo sind die Kühe?" geht es ihm durch den Kopf. "Geissen, Sennenhunde oder Berge?". Nichts, weit und breit.

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Ueli der ewige Knecht

"Ueli!, chunsch jetzt endlich emal, de z'Nacht isch fertig".

Uelis Stirn faltet sich. Er ist ratlos, wie alle Bundesräte. Darum atmet er tief ein, damit er sein Hirn mit Sauerstoff füllen kann. Ein Atemzug reicht für sein Hirn und für den ganzen Abend.

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Eva's Empfehlung
Adam, nimm doch endlich Vernunft an und iss ihn.

Nein, lass mich in Ruhe.

Aber du weisst es, deine Gesundheit liegt mir am Herzen.

Ich weiss doch, aber ich bin gesund genug.

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Glaube macht frei

Aldo sitzt in der Kirche. Erika, seine Frau, sitzt neben ihm. Der Pfarrer spricht von der Kanzel. Aldo hört ihn sprechen. Er denkt an die schöne Nachbarin. "Die will ich haben". Auch Erika hat gedanklich die Weichen gestellt. In Christinas Boutique bewundert sie eine Ledertasche. "Die muss ich haben".

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Schweizer Blödsinn

Es rast ein Fisch durch's Glarnerland
mit einem Schüblig in der Hand,
verfolgt von einem Gnu im Polizei-Kanu.

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Im Schloss
Die Königin erwacht
"Mein Gott, tut mir der Kopf weh."

Sie greift sich an die Stirn,

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Gospel Song

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Denker.jpg"Auguste, bring mir etwas Klo-Papier"

Mein Name ist Sex

Ich kann immer. Zu jeder Zeit. Tag und Nacht. Immer.

Wirklich.

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