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Die Wunder

Das Wochenende. Der Samstag. Draussen auf dem Feldweg. Der Pfad der den Bauern zu den Feldern führt. Jetzt, im Herbst wo das Licht die Natur in sanften Farben wiedergiebt, wo der September die Laute von fern und aus der Nähe zu einer Synphonie gestaltet, wo sich alles lautlos und gelassen bewegt. Hier, inmitten der Natur fühle ich mich unendlich gross und fähig und ebenso klein und neugierig, gespannt darauf, was der nächste Moment bringen wird. Mir, das Kind in mir.

Die gefallene Äste, das Laub und gedörrtes Gras, welche das Feuer am Leben erhalten, schickt seinen Duft auf den Weg in meine Nase, wo der sich wohlig ausstreckt und breit macht. Da ist der Hund der sich aus der Ferne mit bellen bemerkbar macht, wie ein Muezzin der zum Gebet ruft, was ich als Ankündigung eines warmen, rot gefärbten Heimwegs der Sonne wahrnehme. Dann die Kinderstimmen, vom Westen kommend, die sich freudig hinzu gesellen und und mich mit Liebe überrennen.

Den Blick hinüber zum Waldrand, wo der neunte Monat des Jahres an den Farben tüftelt, hinauf in den Himmel, wo der wohl nach Wolken Ausschau hält, es jedoch sein lässt, weil er sonst die wohl beleuchtete Idylle beeinflussen würde. Mit dieser anmutigen und sich dauernd erneuernden Stimmung spinnt die Natur ihr Kunstwerk ohne Ende weiter. Immer gleich und doch ewig anders, jetzt und auch nächste mal.

Für dich, deine Kinder und alle nachfolgenden Generationen.

Ich liebe dich meine Welt, mein Planet Erde. Lass mich auch morgen an dir teilhaben.

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