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Freiheit

Das Vogelgezwitscher weckt mich aus dem Schlaf. Sanft und entspannt bewege ich meinen warmen Körper. Die frische Luft füllt meine Lunge mit Energie. Das weiche Morgenlicht beleuchtet die Bäume um mich. Das Pferd schnaubt, ich vernehme die Hufe auf dem festgestampften Erdboden. Es riecht fantastisch. Natur.Kein Kaffee, kein Gebäck, keinen Wecker, nein, es sind meine Genossen, die mich und den Moment des Tagesbeginns begrüssen.

Damals, das war viel früher in meiner Zeit, sprang ich aus dem Bett, dann in's Badezimmer, in die Küche, an den Kühlschrank, an die Kaffeemaschine, an den Computer, ohne Pause. Alles musste rasch vor sich gehen, Rasierwasser, Deodorant, Haarcreme, gebügeltes Hemd und in Falten gelegte Hose, alles chemisch reinigbar.

Der Spiegel war das Kontrollzenrum um erfolgreich auszusehen um nach oben zu gelangen. Ganz nach oben.
Hier, nichts von dem. Ich erwache ohne Hast. Meine Arbeit hat keinen Termin, ich bin mein eigener Meister und mein Land ernährt mich. Da sind meine Hühner, die Ziege, der Fischteich. Mein Gemüsegarten tut die meiste Arbeit von alleine. So essen auch meine Tiere, Gras und Wasser ist genügend da.

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